Image
Freitag, 11.01.2019

Gemeinsame Gebetszeit

"Herr Jesus Christus,
wir sind Zeugen Deines Todes
und Deiner Auferstehung"
1 Joh 5,5-13;Ps 147,12-13.14-15.19-20;Lk 5,12-16

Hymnus

Die Weisen schauen auf zum Stern
und folgen gläubig seiner Spur,
sie finden durch das Licht zum Licht,
mit Gaben ehren sie das Kind.

Erkenne in den Gaben, Kind,
die Königszeichen deiner Macht
und was des Vaters ew’ge Huld
dir dreifach hat vorherbestimmt:

Den König kündet an das Gold,
dem Gott steigt auf des Weihrauchs Duft,
doch weist voraus auf Tod und Grab
der Myrrhenkörner Bitterkeit.

Der Vorzeit Väter schauten dich,
dich kündet’ der Propheten Mund;
doch heut bezeugt der Vater selbst:
Du bist der Erbe meines Reichs.

In dir, o Kind, wird alles eins,
du bist das A und O der Zeit,
du bist das Haupt der neuen Welt,
in der die Schöpfung sich erfüllt.

Herr Jesus, dir sei Ruhm und Preis,
der du uns heut erschienen bist,
dem Vater und dem Geist zugleich
durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.

 

Herr, lass meine Füße nicht straucheln, entreiße mein Leben dem Tod!

 

 

 

Ich   liebe den Herrn; *
  denn er hat mein lautes Flehen gehört

und   sein Ohr mir zugeneigt *
  an dem Tag, als ich zu ihm rief.

Mich   umfingen die Fesseln des Todes, +
  mich befielen die Ängste der Unterwelt, *
  mich trafen Bedrängnis und Kummer.

Da   rief ich den Namen des Herrn an: *
  «Ach Herr, rette mein Leben!»

Der   Herr ist gnädig und gerecht, *
  unser Gott ist barmherzig.

Der   Herr behütet die schlichten Herzen; *
  ich war in Not, und er brachte mir Hilfe.

Komm   wieder zur Ruhe, mein Herz! *
  Denn der Herr hat dir Gutes getan.

Ja, du hast mein Leben dem Tod entrissen, +
  meine Tränen getrocknet, *
  meinen Fuß bewahrt vor dem Gleiten.

So gehe ich meinen   Weg vor dem Herrn *
  im Land der Lebenden.

 

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *

und dem Heiligen Geist.

 

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit *

und in Ewigkeit. Amen

Herr, lass meine Füße nicht straucheln, entreiße mein Leben dem Tod!

 

 

Kurzlesung Röm 8 3b-4

Gott sandte seinen   Sohn in der Gestalt des Fleisches, das unter der Macht der Sünde steht, zur   Sühne für die Sünde, um an seinem Fleisch die Sünde zu verurteilen;

dies tat er, damit   die Forderung des Gesetzes durch uns erfüllt werde, die wir nicht nach dem   Fleisch, sondern nach dem Geist leben.

Responsorium

R In ihm sind gesegnet alle Völker der Erde. * Halleluja, halleluja. - R
V Alle Stämme sollen ihn preisen. * Halleluja, halleluja.
Ehre sei dem Vater. - R

Impuls

Überall wo Jesus wirkt, strömen Menschen zusammen, um sein Wort zu hören und auch von ihren Leiden geheilt zu werden. Die Menschen kamen zu Jesus, nicht nur um von ihren Leiden geheilt zu werden, sondern vor allem, um sein Wort zu hören. Die Heilungen Jesu sind ein sichtbares Zeichen für das er, was er wirklich will: die Überwindung des Bösen in all seinen Formen.

 

Es war ein Mann, der offensichtlich vom Aussatz (Lepra) befallen war. Dieser Mann hatte ein so tiefes Vertrauen zu Jesus, dass er hoffen konnte, s von ihm geheilt zu werden. Dieser kranke Mann ist für uns ein Beispiel, dass auch wir uns im Vertrauen ganz zu Gott hinwenden dürfen. Gott ist auf unserer Seite, auch wenn wir es nicht immer wahrhaben.

 

Die Vollzogene Heilstat Jesu am kranken Menschen, offenbart uns den Anbruch der eschatologischen Heilszeit, die mit dem Erscheinen der Gottessohnes Jesus angebrochen ist.

Gebetsgedenken

Herr unser Gott,

heile unsere kranken und schwachen Seelen,

gib uns die Kraft, auf deinen Pfaden zu wandeln.

Oration

Heiliger Gott, in Christus hast du den Völkern deine ewige Herrlichkeit geoffenbart. Gib uns die Gnade, das Geheimnis unseres Erlösers immer tiefer zu erfassen, damit wir durch ihn zum unvergänglichen Leben gelangen, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Amen

 

 

AUF DEN SONNTAG ZU - VOM KREUZ ZUR AUFERSTEHUNG

Christus, auferstanden von den Toten hast Du Sünde und Tod zerstört. Kyrie eleison.

Christus, auferstanden von den Toten hast Du alle Menschen vom Tod zum Leben geführt.

Christus, auferstanden von den Toten hast Du den Frauen und den Aposteln die Trauer genommen.

Christus, auferstanden von den Toten hast Du der Welt das Heil gebracht.

Christus, auferstanden von den Toten hast Du versprochen, bei uns zu sein alle Tage bis zum Ende der Welt.

Christus, auferstanden von den Toten hast Du die Apostel ausgesandt bis an die Grenzen der Erde.

Christus, auferstanden von den Toten bist Du der Ursprung, der Erstgeborene der Toten.

Christus, auferstanden von den Toten hast Du alles auf Erden und im Himmel versöhnt. (aus dem Ordensgebetbuch)

 

Der Herr segne uns. Er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben.

Amen.

Ordensgebet

Herr Jesus Christus,

Du rufst uns,

Zeugen Deiner Botschaft und Deiner Erlösung zu sein.

Wir sind Zeugen Deines Todes und Deiner Auferstehung,

Zeugen des Lebens, das Du gebracht hast,

Zeugen der Liebe, Zeugen der Freude.

Wir sind gerufen,

aus der Kraft Deines Kreuzes und Deiner Auferstehung,

durch unser Wort und unser christliches Leben,

den Menschen Hoffnung und Zuversicht zu geben.

Herr,

gib uns in Deinem Geist Mut zum Zeugnis.

Gib uns offene Augen,

offene Ohren

und ein offenes Herz für die Not der Menschen,

besonders für die Christen im Hl. Land,

die unserer persönlichen Sorge anvertraut sind.

Lass uns denken und handeln nach Deinem Wort und Beispiel.

Lass uns unsere Berufung leben mit den Schwestern und Brüdern,

die zur Gemeinschaft des Ritterordens gehören.

Lass uns miteinander auf dem Weg sein.

Lass uns leben in und mit Deiner Kirche.

Lass uns selbst Kirche sein, wie Du sie gewollt hast.

Sei gepriesen jetzt und in Ewigkeit.

Amen.