Freitag, 31.07.2026
Jer 26,1-9; Ps 69, 5.8-10.13-14; Mt 13, 54-58
Heiliger Ignatius von Loyola (1491 - 1556)
Ignatius wurde als 13. Kind 1491 in Loyola im Baskenland geboren. Nach einer höfischen Erziehung wurde er Soldat und kam ins Gefolge des Vizekönigs von Navarra . Er wurde in der Schlacht um Pamplona schwer verletzt. Während seiner Genesung studierte er religöse Literatur und änderte sein Leben. Er wurde Einsiedler. In seinem "Pilgerbericht" hält er den Weg seiner Bekehrung fest. Nach einer Pilgerreise ins Hl. Land, begann er zu studieren. Während seinem Studium fand er mehrere Weggefährten, die mit ihm die Gelübde ablegten. Nach seiner Priesterweihe ging er nach Rom und blieb 20 Jahre als Verkünder der Frohen Botschaft. Er stellte seine Gemeinschaft in besonderer Weise dem Papst zur Verfügung, damit er sie sende. So konnten sie überall eingsetzt werden, da sie nicht an einen bestimmten Ort gebunden waren. "Der Geist der Gesellschaft Jesu ist es, überall hinzuziehen, in aller Einfachheit und Niedrigkeit."
Du starker Gott, der diese Welt
im Innersten zusammenhält,
du Angelpunkt, der unbewegt
den Wandel aller Zeiten trägt.
Geht unser Erdentag zu End’,
schenk Leben, das kein Ende kennt:
führ uns, dank Jesu Todesleid,
ins Licht der ew’gen Herrlichkeit.
Vollenden wir den Lebenslauf,
nimm uns in deine Liebe auf,
dass unser Herz dich ewig preist,
Gott Vater, Sohn und Heil`ger Geist. Amen.
Ich eile voran auf dem Weg deiner Gebote, denn mein Herz machst du weit.
Meine Seele klebt am Boden. *
Durch dein Wort belebe mich!
Ich habe dir mein Geschick erzählt, und du erhörtest mich. *
Lehre mich deine Gesetze!
Lass mich den Weg begreifen, den deine Befehle mir zeigen, *
dann will ich nachsinnen über deine Wunder.
Meine Seele zerfließt vor Kummer. *
Richte mich auf durch dein Wort!
Halte mich fern vom Weg der Lüge; *
begnade mich mit deiner Weisung!
Ich wählte den Weg der Wahrheit; *
nach deinen Urteilen hab’ ich Verlangen.
Ich halte an deinen Vorschriften fest. *
Herr, lass mich niemals scheitern!
Ich eile voran auf dem Weg deiner Gebote, *
denn mein Herz machst du weit.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem heiligen Geist.
Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit
und in Ewigkeit. Amen
I
Ich eile voran auf dem Weg deiner Gebote, denn mein Herz machst du weit.
Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird.
V Wenn nicht der Herr das Haus baut.
R Mühn sich umsonst, die daran bauen.
Ich rufe Dich an. Die letzte Kraft meines Herzens greift nach Dir. Lass mich Dich finden, Dir begegnen in meinem ganzen Leben, damit langsam mir auch verständlich wird, was die Kirche mir von Dir sagt. Es gibt nur zwei letzte Worte: Gott und Mensch, ein einziges Geheimnis, in das ich mich völlig, hoffend und liebend, ergebe. Dieses Mysterium ist ja in seiner Zwiefalt wahrhaft eines, es ist eins in Dir, Jesus Christus. Zu Dir sage ich, meine Hand in Deine Wunde legend, mit dem zweifelnd fragenden Thomas: „Mein Herr und mein Gott.“
Heilige Maria, Mutter Gottes, Königin von Palästina, wir bitten dich für alle Menschen guten Willens, die den Christinnen und Christen in Gaza beistehen.
Allmächtiger, ewiger Gott, du hast den heiligen Ignatius von Loyola berufen, in der Nachfolge Christi zur größeren Ehre deines Namens zu wirken. Lass uns nach seinem Beispiel und mit seiner Hilfe auf Erden den guten Kampf bestehen, damit wir auch im Himmel den Siegeskranz empfangen. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
Der Herr segne uns. Er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben.
Amen.
Deinen Tod, o Herr, verkünden wir,
und deine Auferstehung preisen wir,
bis du kommst in Herrlichkeit.
Herr Jesus Christus,
Du rufst uns,
Zeugen Deiner Botschaft und Deiner Erlösung zu sein.
Wir sind Zeugen Deines Todes und Deiner Auferstehung,
Zeugen des Lebens, das Du gebracht hast,
Zeugen der Liebe, Zeugen der Freude.
Wir sind gerufen,
aus der Kraft Deines Kreuzes und Deiner Auferstehung,
durch unser Wort und unser christliches Leben,
den Menschen Hoffnung und Zuversicht zu geben.
Herr,
gib uns in Deinem Geist Mut zum Zeugnis.
Gib uns offene Augen,
offene Ohren
und ein offenes Herz für die Not der Menschen,
besonders für die Christen im Hl. Land,
die unserer persönlichen Sorge anvertraut sind.
Lass uns denken und handeln nach Deinem Wort und Beispiel.
Lass uns unsere Berufung leben mit den Schwestern und Brüdern,
die zur Gemeinschaft des Ritterordens gehören.
Lass uns miteinander auf dem Weg sein.
Lass uns leben in und mit Deiner Kirche.
Lass uns selbst Kirche sein, wie Du sie gewollt hast.
Sei gepriesen jetzt und in Ewigkeit.
Amen.