Salzkammergut

Komtureiabende

Kapuzinerkloster in Gmunden
18.45 Uhr: Treffen und Anlegen der Ordensmäntel
19.00 Uhr: Statio und Hl. Messe
20.00 Uhr: Vortrag

Jahresprogramm 2026

19. Jänner: Komtureiabend mit Übergabe an den neuen Leitenden Komtur Alois Hummer
23. Februar: Komtureiabend mit Vortrag OD Barbara Frua
Aktuelles aus dem Heiligen Land
20.-22. März: Einkehrwochenende Maria Plain 
3. April: Mitfeier der Karfreitagsliturgie, Stadtpfarrkirche Bad Ischl
18. Mai: Maiandacht, in der Maria-Hilf-Kapelle in Lambach
15. Juni: Komtureiabend mit Vortrag und Gespräch
Sr. Clara Mair, Mitglied der Provinzleitung der Kreuzschwestern
Thema: Franziskusjahr 2026 "Was franziskanische Spiritualität für uns heute bedeute"
27. Juli: Wallfahrt Maria Plain
Dieses Jahr mit den Aufnahmen von Bischof Wilhelm Krautwaschl und dem Rektor des Österreichischen Hospiz Franz Xaver Brandmayr in unsere Gemeinschaft.
23. August: Bernardisonntag, Stift Schlierbach
14. September: Kapitelsitzung (Fest der Kreuzerhöhung)
18.-20. September: Investitur Klagenfurt
17. Oktober: Ordenstag, 70 Jahre Komturei Linz
16. November: Komtureiabend. Welche Rolle spielt unser Gewissen?
Vortrag und Gespräch mit „Hasenjagd“-Regisseur Andreas Gruber (angefragt)
7. oder 8. Dezember: Weihnachtsandacht Stift Schlierbach

 

Aktuelles

Neuer Draht nach Jerusalem

Über Zuwachs freut sich die Komturei Salzkammergut. Mit Franz-Xaver Brandmayr wurde der neue Rektor des Österreichischen Pilgerhospizes in Jerusalem bei einem festlichen Gottesdienst in Maria Plain von Großprior Erzbischof Franz Lackner in den Orden investiert. Brandmayr verbringt seine freien Tage gerne am Attersee und wird der Komturei in Zukunft aus erster Hand aus dem Heiligen Land berichten.

Fotos: W.Meingast, M.Blasch

Von tanzenden Ordensfrauen, dem Kampf ums Überlebenden und menschlichen Lichtblicken

Ein junger Christ aus der Pfarre in Gaza, der bei einem Angriff schwer verletzt und Dank der Intervention des Lateinischen Patriarchats operiert werden konnte, und nach seiner Genesung Priester werden will. Eine Ordensfrau, die versucht mit Tanz aus ihrer Heimat ein Lächeln ins Gesicht der Menschen zu zaubern. Und ein Besuch eines jüdischen Mannes bei seinem palästinensischen Freund. Viele Menschen und ihre Geschichten hat Ordensdame Barbara Frua bei ihren zahlreichen Aufenthalten im Heiligen Land schon kennengelernt. Frua hat viele Jahre ehrenamtlich für das Lateinische Patriarchat von Jerusalem gearbeitet ist seither dem Land eng verbunden. Derzeit gelte es, die Christinnen und Christen nach Kräften zu unterstützen, etwa auch bei der Wahl der Reiseveranstalter und Quartiere. Mediale Berichterstattung, die auf ihre prekäre Lage aufmerksam macht, sei ebenso wichtig. Viele überlegen das Land zu verlassen und sehen keine Zukunft. In der Westbank gebe es kein Sicherheitsgefühl mehr. Der Siedlungsbau geht unvermindert weiter, der Zugang zu den Olivenhainen, die für viele Christen die Lebensgrundlage bilden, wird oft verwehrt. Das Heilige Land dürfe kein Museum werden, so die Vortragende im Rahmen des Komtureiabends am 23. Februar 2026 in Gmunden.

Komturei Salzkammergut
Foto: Komturei Salzkammergut

Trauerfeier im Linzer Mariendom
Ordensgeschwister bei Requiem für Altbischof Aichern

23 Jahre lang hat Maximilian Aichern die Geschicke der Diözese Linz als Diözesanbischof geleitet. Bei einem feierlichen Requiem (7. Februar 2026) wurde seiner gedacht und ihm für sein Wirken als Brückenbauer, Sozialbischof und Hirte ganz nah bei den Menschen gedankt. Aichern war am 31. Jänner im 94. Lebensjahr in Linz verstorben, bestattet wird er in seinem Heimatkloster St. Lambrecht in der Steiermark, wo er vor seiner Berufung an die Spitze der Diözese Linz als Abt gewirkt hat. Zum Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem hatte der Verstorbene immer gute Beziehungen. Der Orden wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Fotocredit: Siegfried Buchegger
Fotocredit: Siegfried Buchegger

Frischer Wind und feine Töne für das Salzkammergut
Neuer Leitender Komtur ernannt

Mit Alois Hummer aus Sankt Konrad/OÖ steht ein Tontechniker und leidenschaftlicher Blasmusiker ab sofort an der Spitze der Komturei Salzkammergut. Hummer ist nicht nur in der Pfarrgemeinde seiner Heimatgemeinde aktiv, sondern verantwortet auch zahlreiche Übertragungen von Radio- und Fernsehgottesdiensten. Gemeinsam mit der Ordensleitung und den Geschwistern der Komturei wurden bereits erste Pläne für das Ordensleben geschmiedet. „Unser Augenmerk wird in den nächsten Jahren auf Wachstum der Gemeinschaft, geistliche Fortbildung der Ordensgeschwister und Verankerung in den Pfarrgemeinden liegen.  Das harmonische Miteinander in der Komturei soll weiterhin an oberster Stelle stehen“, so Alois Hummer im Rahmen der festlichen Amtsübernahme im Kapuzinerkloster in Gmunden. Seinem Vorgänger OB Helmut Mittendorfer, der die Geschicke der Komturei Salzkammergut acht Jahre lang geleitet hat, dankt Hummer im Namen aller Ordensgeschwister für seine spirituell und menschlich tiefgehende Leitung des Ordenslebens im Rahmen des Komtureiabends am 19. Jänner 2026. 

 

 

Fotocredit: Siegfried Buchegger
Fotocredit: Siegfried Buchegger

Neujahr in Jerusalem

Liebe Ordensgeschwister,

das alte Jahr hier in Jerusalem mit diesem Blick auf den Ölberg zu beenden, bedeutet, über all das nachzudenken, was uns als Menschheit verbindet, aber auch über die Herausforderungen, vor denen dieses Land angesichts der unendlichen Konflikte und des Leids steht, die es an den Abgrund zu führen drohen. Inmitten dieser Gedanken, an diesem besonderen Ort, wo Geschichte und Tradition aufeinandertreffen, sehe ich die Weihnachtskrippe mit dem schutzlosen kleinen Kind vor mir und erinnere ich mich an die Hoffnung, die jedes neue Jahr mit sich bringt. Möge das kommende Jahr uns alle daran erinnern, wie wichtig Frieden und Verständnis sind, und uns die Kraft geben, gemeinsam auf eine bessere Zukunft hinzuarbeiten.

Mit der Messfeier am Hochfest Mariens und dem Weltfriedenstag habe ich das Neue Jahr in Jerusalem begonnen. In Dankbarkeit und mit Hoffnung blicke ich nach vorne und vertraue das Neue Jahr Gottes Segen an. Möge es dem Heiligen Land einen gerechten Frieden für alle Bewohner bringen und uns allen Frieden im Herzen, Gesundheit und Zuversicht.

Frohes Neues Jahr aus Jerusalem

Eure Barbara Frua, Komturei Salzkammergut

Jerusalem, am Neujahrstag 2026

Fotos: Barbara Frua, Lat. Patriarchat

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