
Am Montag, 30. März 2026, wird im Dom St. Nikolaus in Feldkirch die Chrisammesse gefeiert. In diesem besonderen Gottesdienst erneuern die Priester und Diakone ihre Bereitschaft zum Dienst in der Kirche. Gleichzeitig werden die Heiligen Öle gesegnet, die im Laufe des Jahres bei Sakramenten wie Taufe, Firmung, Krankensalbung und Weihen Verwendung finden.
Der Name „Chrisam“ stammt vom griechischen Wort chrisma und bedeutet „Salböl“. Die lateinisch‑griechische Abkürzung lautet S.C. für sanctum Chrisma. Traditionell besteht Chrisam aus reinem Olivenöl, dem wohlriechender Balsam beigemischt wird. Neben Olivenöl können auch andere Pflanzenöle sowie natürliche aromatische Zusätze verwendet werden.
An der Chrisammesse beteiligt sich auch der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem, Komturei Bregenz. Im Rahmen der Feier wird Olivenöl aus dem Heiligen Land angeboten. Der Erlös aus dem Verkauf kommt Christinnen und Christen im Heiligen Land zugute und unterstützt dort kirchliche, soziale und humanitäre Projekte.
Die Chrisammesse macht deutlich: Die Heiligen Öle sind weit mehr als bloße Zeichen – sie stehen für Stärkung, Heilung, Beauftragung und weltweite Verbundenheit im christlichen Leben.
17.30 Uhr Treffpunkt vor dem Dom und anlegen der Ordenskleidung
18.00 Uhr Einzug und Chrisam Messe
Ordenskleidung:
Damen: Ordensmantel, Schleier, Handschuhe;
Ritter: Ordensmantel, Barett, weiße Handschuhe, silberne Ordenskrawatte
14.40 Uhr Anlegen der Ordenskleidung im Gästezimmer des Klosters
15.00 Uhr Karfreitagsliturgie
Ordenskleidung:
Damen: Ordensmantel, Schleier, Handschuhe;
Ritter: Ordensmantel, Barett, weiße Handschuhe, schwarze Ordenskrawatte

Bei der Ende September in Bregenz abgehaltenen Investitur des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem konnten 35.000 Euro an Spenden für Projekte im Heiligen Land gesammelt werden.
An den dreitägigen Feierlichkeiten trafen sich rund 300 Damen und Ritter aus allen österreichischen Komtureien sowie Gäste aus Österreich, Deutschland, Schweiz und Frankreich um im feierlichen Rahmen 11 Kandidatinnen und Kandidaten in den Orden aufzunehmen. Die Komturei Bregenz begrüßt mit Nobert Sieber und Konrad Ortner zwei neue Ritter in ihren Reihen, die in Bregenz investiert wurden.
Der Leitende Komtur Frederik Lins zeigt sich hocherfreut: „Die Großzügigkeit unserer Mitglieder und der Sponsoren ist ein starkes Zeichen des Zusammenhalts.“
Die Unterstützung der Christen im heiligen Land ist dringender denn je. George Akroush vom Lateinischen Patriarchat von Jerusalem hatte in seinem Vortrag im Zuge des Festkapitels die schwierige Situation eindrücklich dargestellt.
Mit den Spenden werden Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsprojekte im Heiligen Land unterstützt. Statthalter Werner Johler betont die Probleme im heiligen Land: „Unsere Mit-Christen im heiligen Land sind oftmals im Tourismus und der Landwirtschaft tätig. Nach den schwierigen Corona-Jahren hat in den letzten beiden Jahren der Krieg in Gaza den Tourismus zum Erliegen gebracht. Wir unterstützen die Existenzsicherung und Ausbildung in den christlichen Familien.“
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