19. Jänner: Komtureiabend mit Übergabe an den neuen
Leitenden Komtur Alois Hummer
23. Februar: Komtureiabend mit Vortrag OD Barbara Frua:
Aktuelles aus dem Heiligen Land
20.-22. März: Einkehrwochenende Maria Plain (Anmeldung bitte jede/r persönlich)
3. April: Mitfeier der Karfreitagsliturgie, Stadtpfarrkirche Bad Ischl, 19 Uhr
18. Mai: Maiandacht, St. Valentin in Pichl bei Wels.
15. Juni: Komtureiabend zum Franziskusjahr: Franziskanische Spiritualität und das Ordensleben der Zukunft. Vertreterin der Kreuzschwestern (angefragt)
27. Juli: Wallfahrt Maria Plain
23. August: Bernardisonntag, Stift Schlierbach
14. September: Kapitelsitzung (Fest der Kreuzerhöhung)
18.-20. September: Investitur Klagenfurt
17. Oktober: Ordenstag, 70 Jahre Komturei Linz
25.-28. Oktober: Romreise. (Bitte bei OD Christine Grafinger melden.)
16. November: Komtureiabend. Welche Rolle spielt unser Gewissen?
Vortrag und Gespräch mit „Hasenjagd“-Regisseur Andreas Gruber (angefragt)
7. oder 8. Dezember: Weihnachtsandacht Stift Schlierbach

23 Jahre lang hat Maximilian Aichern die Geschicke der Diözese Linz als Diözesanbischof geleitet. Bei einem feierlichen Requiem wurde seiner gedacht und ihm für sein Wirken als Brückenbauer, Sozialbischof und Hirte ganz nah bei den Menschen gedankt. Aichern war am 31. Jänner im 94. Lebensjahr in Linz verstorben, bestattet wird er in seinem Heimatkloster St. Lambrecht in der Steiermark, wo er vor seiner Berufung an die Spitze der Diözese Linz als Abt gewirkt hat. Zum Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem hatte der Verstorbene immer gute Beziehungen. Der Orden wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Mit Alois Hummer aus Sankt Konrad/OÖ steht ein Tontechniker und leidenschaftlicher Blasmusiker ab sofort an der Spitze der Komturei Salzkammergut. Hummer ist nicht nur in der Pfarrgemeinde seiner Heimatgemeinde aktiv, sondern verantwortet auch zahlreiche Übertragungen von Radio- und Fernsehgottesdiensten. Gemeinsam mit der Ordensleitung und den Geschwistern der Komturei wurden bereits erste Pläne für das Ordensleben geschmiedet. „Unser Augenmerk wird in den nächsten Jahren auf Wachstum der Gemeinschaft, geistliche Fortbildung der Ordensgeschwister und Verankerung in den Pfarrgemeinden liegen. Das harmonische Miteinander in der Komturei soll weiterhin an oberster Stelle stehen“, so Alois Hummer im Rahmen der festlichen Amtsübernahme im Kapuzinerkloster in Gmunden. Seinem Vorgänger OB Helmut Mittendorfer, der die Geschicke der Komturei Salzkammergut acht Jahre lang geleitet hat, dankt Hummer im Namen aller Ordensgeschwister für seine spirituell und menschlich tiefgehende Leitung des Ordenslebens.

Liebe Ordensgeschwister,
das alte Jahr hier in Jerusalem mit diesem Blick auf den Ölberg zu beenden, bedeutet, über all das nachzudenken, was uns als Menschheit verbindet, aber auch über die Herausforderungen, vor denen dieses Land angesichts der unendlichen Konflikte und des Leids steht, die es an den Abgrund zu führen drohen. Inmitten dieser Gedanken, an diesem besonderen Ort, wo Geschichte und Tradition aufeinandertreffen, sehe ich die Weihnachtskrippe mit dem schutzlosen kleinen Kind vor mir und erinnere ich mich an die Hoffnung, die jedes neue Jahr mit sich bringt. Möge das kommende Jahr uns alle daran erinnern, wie wichtig Frieden und Verständnis sind, und uns die Kraft geben, gemeinsam auf eine bessere Zukunft hinzuarbeiten.
Mit der Messfeier am Hochfest Mariens und dem Weltfriedenstag habe ich das Neue Jahr in Jerusalem begonnen. In Dankbarkeit und mit Hoffnung blicke ich nach vorne und vertraue das Neue Jahr Gottes Segen an. Möge es dem Heiligen Land einen gerechten Frieden für alle Bewohner bringen und uns allen Frieden im Herzen, Gesundheit und Zuversicht.
Frohes Neues Jahr aus Jerusalem
Eure Barbara Frua, Komturei Salzkammergut
Jerusalem, am Neujahrstag 2026
20. Oktober 2025
Fast drei Jahrzehnte hat die oberösterreichische Ordensfrau Sr. Hildegard Enzenhofer SDS im Heiligen Land verbracht. Sie hat Zeiten von Krieg und Frieden erlebt und sich im Pflegeheim Beit Emmaus in Palästina für ein gutes Miteinander von Christinnen und Musliminnen eingesetzt.

Sr. Hildegard hat viel Leid gesehen. Menschen mit Behinderung, die wie Tiere gehalten werden, Jugendliche, die sich aus Verzweiflung zu Selbstmordattentaten hinreißen lassen, und Kinder, denen jegliche Bildung verwehrt ist. Gerade deshalb hat die Ordensfrau sich mit Herzblut für die Schaffung von Bildungsangeboten eingesetzt. Denn „Bildung schafft Hoffnung – und verändert alles“, betont die Oberösterreicherin beim Komtureiabend im Kapuzinerkloster in Gmunden. Heirat innerhalb der Familien ist bei jungen Frauen dadurch kein Thema mehr, sie lassen sich nicht mehr in die jahrhundertealten Zwänge pressen, sondern sehen selbstbewusst in die Zukunft. Enzenhofer hat etwa eine Pflegefakultät mitaufgebaut, wo Studierende durch Bildung eine Lebensperspektive bekommen. Auch Paare haben sich dort schon gefunden. Im Altenheim hat sie erlebt, wie gut das Miteinander von Christinnen und Musliminnen funktionieren kann.
Für einen dauerhaften Frieden hat sie wenig Hoffnung, „weil der Hass zu tief sitzt“, wie sie immer wieder erlebt hat.
Seit ihrer Rückkehr nach Österreich setzt sich Sr. Hildegard dafür ein, dass Kirche und Menschen mit Migrationshintergrund besser zusammenfinden. Dem Heiligen Land bleibt sie weiterhin verbunden. „Die Grabesritter sind eine große Unterstützung“ betont Sr. Hildegard und unterstreicht die Notwendigkeit kirchlicher Präsenz.
Ansicht der weiteren Beiträge in der Archivseite!
© 2026 Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem, Statthalterei Österreich
GebetszeitLinksE-MailImpressumDatenschutz