Freitag, 10.04.2026
Apg 4,1-12; Ps 118, 1.4.22-24.26-27a; Joh 21, 1-14
Namenstag: Hulda (Prophetin), Notker von Lüttich (gest.1008), Pierre Teilhard de Chardin (Jesuit, Paläontologe, Anthropologe, Philosoph, gest. 1955)
Schon neigt der Tag dem Abend zu,
die Schatten werden länger.
Vergänglich ist, was uns umgibt,
du aber bleibst bestehen.
Im Tageslicht, das steigt und sinkt,
wird uns die Zeit bemessen,
bis uns der Tod hinüberführt,
wo alle Grenzen fallen.
Lob sei dem Vater und dem Sohn,
Lob sei dem Heil’gen Geiste,
wie es von allem Anfang war,
jetzt und für alle Zeiten. Amen.
hr seid mit Christus auferweckt. Sucht also, was droben ist, wo Christus thront zur Rechten des Vaters. Halleluja.
Meine Seele klebt am Boden. *
Durch dein Wort belebe mich!
Ich habe dir mein Geschick erzählt und du erhörtest mich. *
Lehre mich deine Gesetze!
Lass mich den Weg begreifen, den deine Befehle mir zeigen, *
dann will ich nachsinnen über deine Wunder.
Meine Seele zerfließt vor Kummer. *
Richte mich auf durch dein Wort!
Halte mich fern vom Weg der Lüge; *
begnade mich mit deiner Weisung!
Ich wählte den Weg der Wahrheit; *
nach deinen Urteilen hab ich Verlangen.
Ich halte an deinen Vorschriften fest. *
Herr, lass mich niemals scheitern!
Ich eile voran auf dem Weg deiner Gebote, *
denn mein Herz machst du weit.
hr seid mit Christus auferweckt. Sucht also, was droben ist, wo Christus thront zur Rechten des Vaters. Halleluja.
Schafft den alten Sauerteig weg, damit ihr neuer Teig seid! Ihr seid ja schon ungesäuertes Brot; denn als unser Paschalamm ist Christus geopfert worden. Lasst uns also das Fest nicht mit dem alten Sauerteig feiern, nicht mit dem Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit den ungesäuerten Broten der Aufrichtigkeit und Wahrheit.
V Das ist der Tag, den der Herr gemacht hat. Halleluja.
R Lasst uns jubeln und uns seiner freuen. Halleluja.
Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch.
In dieser sehr bekannten Stelle des Johannesevangeliums offenbart sich Jesus den Jüngern nach seiner Auferstehung bereits zum dritten Male. Dies geschieht am See von Tiberias. Simon Petrus geht fischen, gefolgt von einigen anderen Jüngern. In dieser Nacht bleiben ihre Netze aber leer. Am nächsten Morgen steht Jesus dann am Ufer, seine Jünger aber erkennen ihn nicht. Jesus fordert sie auf, nochmals die Netze auszuwerfen, nun auf der rechten Seite des Bootes, und dieses Mal sind sie so voll, dass die Jünger sie nicht einholen können. Da erkennt der Jünger, den Jesus liebt, den Herrn. Simon Petrus gürtet sich daraufhin das Obergewand über, denn er ist nackt und springt in den See. Gemeinsam mit den anderen Jüngern, die mit dem Boot kommen, zieht er dann die Netze an Land. An Land sehen sie ein Kohlenfeuer mit Fisch und Brot. Jesus sagt zu ihnen, dass sie von den Fischen bringen sollen, die sie gerade gefangen haben. Als Simon Petrus das Netz an Land zieht, ist es mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, also mit sehr vielen, dennoch zerreißt das Netz nicht.
Die Jünger tun, was ihnen der Herr sagt – auf ihrer Arbeit ruht nun Segen. Die übervollen Netze zerreißen nicht, sie halten. Diese Netze weisen schon darauf hin, dass der Herr viele Menschen an sich ziehen möchte, so verschieden sie auch sein mögen. Von nun an sollen die Jünger zu Menschenfischern werden, und sie sollen die FROHE BOTSCHAFT zu allen Menschen bringen. Die Jünger wissen auf einmal, dass es der Herr ist, der da mitten unter ihnen ist. Der Herr reicht den Jüngern das Brot und den Fisch. Uns aber gibt ER sich im eucharistischen Mahl selbst zur Speise. In diesem Brot, das nie zu Ende geht und in seinem Wort bleibt Jesus auch für uns und für alle Menschen, die guten Willens sind, für immer gegenwärtig. Den Glauben an IHN und SEINE Botschaft kann aber nur ER allein schenken. Die Auferstehung Jesu begründet nicht nur den Glauben der Jünger neu, sondern ist auch für uns Mittelpunkt unseres Glaubens und lässt uns auf unsere eigene Auferstehung und ein ewiges Leben bei Gott hoffen und schlussendlich fest darauf vertrauen.
Herr Jesus Christus, bleibe Du stets in unserer Mitte und stärke unseren Glauben an Dich.
Allmächtiger, ewiger Gott, du hast den Bund der Versöhnung mit der Menschheit geschlossen und ihr die österlichen Geheimnisse geschenkt. Gib uns die Gnade, dass wir deine Heilstaten nicht nur im Bekenntnis feiern, sondern sie auch durch unser Leben bezeugen. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
Der Herr segne uns. Er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben.
Amen.
DER HERR IST AUFERSTANDEN!
ER IST WAHRHAFT AUFERSTANDEN!
HALLELUJA!
Herr Jesus Christus,
Du rufst uns,
Zeugen Deiner Botschaft und Deiner Erlösung zu sein.
Wir sind Zeugen Deines Todes und Deiner Auferstehung,
Zeugen des Lebens, das Du gebracht hast,
Zeugen der Liebe, Zeugen der Freude.
Wir sind gerufen,
aus der Kraft Deines Kreuzes und Deiner Auferstehung,
durch unser Wort und unser christliches Leben,
den Menschen Hoffnung und Zuversicht zu geben.
Herr,
gib uns in Deinem Geist Mut zum Zeugnis.
Gib uns offene Augen,
offene Ohren
und ein offenes Herz für die Not der Menschen,
besonders für die Christen im Hl. Land,
die unserer persönlichen Sorge anvertraut sind.
Lass uns denken und handeln nach Deinem Wort und Beispiel.
Lass uns unsere Berufung leben mit den Schwestern und Brüdern,
die zur Gemeinschaft des Ritterordens gehören.
Lass uns miteinander auf dem Weg sein.
Lass uns leben in und mit Deiner Kirche.
Lass uns selbst Kirche sein, wie Du sie gewollt hast.
Sei gepriesen jetzt und in Ewigkeit.
Amen.