Freitag, 05.06.2026
Apg 26,19-23; Ps 117, 1.2; Joh 15,14-16a.18-20
Bonifatius (672/673-754)
Bonifatius , der "Apostel Deutschlands", hieß ursprünglich Winfried und stammte aus einer angelsächsischen Adelsfamilie. Er wurde Benediktinermönch, Priester und Lehrer an der Klosterschule Nursling. 716 ging er als Missionar nach Friesland kehrte aber schon bald erfolglos zurück. Papst Gregor II. beauftragte ihn mit der Gemanenmission und nannte ihn Bonifatius , "der Gutes verkündet". 722 weihte ihn der Papst zum Missionsbischof. Er ordnete die Kirche in Germanien , zerstörte heidnische Heiligtümer. Papst Gegor III. ernannte ihn zum Erzbischof und erlaubte ihm Bischofssitze zu gründen: Passau, Salzburg, Freising, Regensburg,.... Zwischen 743 und 745 reformierte er die fränkische Kirche 747 wurde er Bischof von Mainz. Im hohen Alter ging er noch einmal nach Friesland und wurde dort von seinen Gefährten erschlagen. Sein Grab befindet sich in Fulda seinem Lieblingskloster.
Du starker Gott, der diese Welt
im Innersten zusammenhält,
du Angelpunkt, der unbewegt
den Wandel aller Zeiten trägt.
Geht unser Erdentag zu End’,
schenk Leben, das kein Ende kennt:
führ uns, dank Jesu Todesleid,
ins Licht der ew’gen Herrlichkeit.
Vollenden wir den Lebenslauf,
nimm uns in deine Liebe auf,
dass unser Herz dich ewig preist,
Gott Vater, Sohn und Heil`ger Geist. Amen.
Ich eile voran auf dem Weg deiner Gebote, denn mein Herz machst du weit.
Meine Seele klebt am Boden. *
Durch dein Wort belebe mich!
Ich habe dir mein Geschick erzählt, und du erhörtest mich. *
Lehre mich deine Gesetze!
Lass mich den Weg begreifen, den deine Befehle mir zeigen, *
dann will ich nachsinnen über deine Wunder.
Meine Seele zerfließt vor Kummer. *
Richte mich auf durch dein Wort!
Halte mich fern vom Weg der Lüge; *
begnade mich mit deiner Weisung!
Ich wählte den Weg der Wahrheit; *
nach deinen Urteilen hab’ ich Verlangen.
Ich halte an deinen Vorschriften fest. *
Herr, lass mich niemals scheitern!
Ich eile voran auf dem Weg deiner Gebote, *
denn mein Herz machst du weit.
Ich eile voran auf dem Weg deiner Gebote, denn mein Herz machst du weit.
Jesus antwortete ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen. 24 Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. 25 Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin. 26 Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
V Wenn nicht der Herr das Haus baut. (O: Halleluja)
R Mühn sich umsonst, die daran bauen. (O: Halleluja)
1Joh, 4,7 – 16 – Der Glaube vollendet sich in der Liebe
Gott ist die Liebe in uns, sie wirkt in uns nur, wenn wir sie auch
weitergeben. Sie besteht nicht darin, dass die Liebe Gottes in uns ist
und wir Gott lieben, sondern dass er uns liebt.
Das Evangelium zeigt uns, wie weit die Liebe Gottes geht. Sie
geht so weit, dass er seinen einzigen Sohn zur Erde schickt, damit er
die Menschheit von ihrer Sündenlast befreit und den Weg zur Ewigen
Freiheit des Himmels weist. Christus hat die Sündenlast der Menschen
auf sich genommen, hat gelitten und ist am Kreuz für uns gestorben.
Jesus hat sein Leben für uns als Sühne hingegeben damit auch wir,
durch sein Leiden und seine Auferstehung von Schuld und Sünde
befreit, als Kinder Gottes seine Liebe und Fürsorge an andere
weitergeben und in ihren Nöten beistehen können.
Jesus hat uns ein Beispiel gegeben, ein Beispiel, dem wir folgen
sollen. Vergessen wir nicht, aus jedem Gesicht eines notleidenden
Menschen blickt uns Jesus an mit der Aufforderung Anderen in ihrer
Not beizustehen. Wir Glaubenden haben Anteil am Wesen der Liebe
Gottes, wenn wir tatkräftig dem Beispiel Jesu nachfolgen.
Unser Herr Jesus hat durch sein Leben uns den Weg vorgegeben, den
wir in unserem Leben gehen sollen. Wir brauchen nur seine Gebote
befolgen, im Gebet und in den Sakramenten gibt er uns auch die
nötige Kraft den Wege Christi nachzugehen. Die Liebe Gottes wird in
uns auch wirksam bleiben. Mein Herr und Gott steh mir bei und gib
mir die Kraft Deiner Liebe. Amen.
Die Witwe tat, was der Herr ihr durch Elija sagen ließ. Und sie hatten viele Tage zu essen.
Der Herr segne uns. Er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben.
Amen.
Gott segne das Dunkel, das du nicht
verstehst,
und lasse dich schauen Sein Licht.
Gott segne deine Schwäche
und lasse dich erfahren Seine Kraft.
Gott segne deine Fragen
und öffne dir Ohren und Herz,
dass du Seine Antwort verstehst zu Seiner Zeit.
Gott segne deine Hoffnung und lasse dich vertrauen,
dass größer als deine Wünsche Seine Liebe ist. (W. Klevinghaus)
Herr Jesus Christus,
Du rufst uns,
Zeugen Deiner Botschaft und Deiner Erlösung zu sein.
Wir sind Zeugen Deines Todes und Deiner Auferstehung,
Zeugen des Lebens, das Du gebracht hast,
Zeugen der Liebe, Zeugen der Freude.
Wir sind gerufen,
aus der Kraft Deines Kreuzes und Deiner Auferstehung,
durch unser Wort und unser christliches Leben,
den Menschen Hoffnung und Zuversicht zu geben.
Herr,
gib uns in Deinem Geist Mut zum Zeugnis.
Gib uns offene Augen,
offene Ohren
und ein offenes Herz für die Not der Menschen,
besonders für die Christen im Hl. Land,
die unserer persönlichen Sorge anvertraut sind.
Lass uns denken und handeln nach Deinem Wort und Beispiel.
Lass uns unsere Berufung leben mit den Schwestern und Brüdern,
die zur Gemeinschaft des Ritterordens gehören.
Lass uns miteinander auf dem Weg sein.
Lass uns leben in und mit Deiner Kirche.
Lass uns selbst Kirche sein, wie Du sie gewollt hast.
Sei gepriesen jetzt und in Ewigkeit.
Amen.