Freitag, 26.11.2021

Gemeinsame Gebetszeit

"Herr Jesus Christus,
wir sind Zeugen Deines Todes
und Deiner Auferstehung"

Dan 7, 2-14; Dan 3, 75-81; Lk 21, 29-33

Hl. Konrad und Hl. Gebhard

Konrad und Gebhard waren Bischöfe von Konstanz, die gegen Ende des ersten Jahrtausends lebten.

Hymnus

Christus, göttlicher Herr,

dich liebt, wer nur Kraft hat zu lieben:

unbewußt, wer dich nicht kennt;

sehnsuchtsvoll, wer um dich weiß.

 

Christus, du bist meine Hoffnung,

mein Friede, mein Glück, all mein Leben:

Christus, dir neigt sich mein Geist;

Christus, dich bete ich an.

 

Christus, an dir halte ich fest

mit der ganzen Kraft meiner Seele:

dich, Herr, lieb ich allein -

suche dich, folge dir nach.

 

  

 

Ps 38, 14-23

Ich bekenne dir meine Schuld; verlass mich nicht, Herr du mein Heil.

Ich bin wie ein Tauber, der nicht hört,*

wie ein Stummer, der den Mund nicht auftut.

 

Ich bin wie einer, der nicht mehr hören kann,*

aus dessen Mund keine Entgegnung kommt.

 

Doch auf dich, Herr, harre ich;*

du wirst mich erhören, Herr, mein Gott.

 

Denn ich sage: Über mich sollen die sich nicht freuen,*

die gegen mich prahlen, wenn meine Füße straucheln.

 

Ich bin dem Fallen nahe,*

mein Leid steht mir immer vor Augen.

 

Ja, ich bekenne meine Schuld,*

ich bin wegen meiner Sünde in Angst.

 

Die mich ohne Grund befehden, sind stark;*

viele hassen mich wegen nichts.

 

Sie vergelten mir Gutes mit Bösem,*

sie sind mein Feind; denn ich trachte nach dem Guten.

 

Herr, verlass mich nicht, bleib mir nicht fern, mein Gott!*

Eile mir zu Hilfe, Herr, du mein Heil!

 

Ehre sie dem Vater und dem Sohn*

und dem Heiligen Geist.

 

Wie es war im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit*

und in Ewigkeit. Amen.

Ich bekenne dir meine Schuld; verlass mich nicht, Herr du mein Heil.

Kurzlesung Weish 1 13-14

Gott hat den Tod nicht gemacht und hat keine Freude am Untergang der Lebenden. Zum Dasein hat er alles geschaffen und heilbringend sind alle Geschöpfe der Welt. Kein Gift des Verderbens ist in ihnen, das Reich des Todes hat keine Macht auf der Erde; denn die Gerechtigkeit ist unsterblich.

Responsorium

V Der Herr entriss mein Leben dem Tod.

R Ich gehe meinen Weg vor ihm im Land der Lebenden.

Impuls

Vater, wir wollen alles mit deinem Sohn teilen, sein Leben seine Gottesherrlichkeit, und darum auch seinen Schmerz und seinen Tod. Sohn des Vaters, Christus, der in uns lebt, du bist die Hoffnung unserer Herrlichkeit. Lebe du in uns, unterwirf unser Leben den Gesetzen deines Lebens, mach unser Leben deinem Leben gleich. Lebe du in mir, bete du in mir, leide du in mir, mehr verlange ich nicht. Denn wenn ich dich habe, bin ich reich: wer dich gefunden hat, hat die Kraft und den Sieg seines Leben gefunden.

Gebetsgedenken

Heilige Maria, Mutter Gottes, Königin von Palästina, wir bitten dich für unsere christlichen Schwestern und Brüder der Pfarre Rafidia.

Oration

Herr, unser Gott, im Ärgernis des Kreuzes hast du deine unerforschliche Weisheit kundgetan. Lass uns die verborgene Herrlichkeit des Leidens Christi erkennen, damit wir niemals an seinem Kreuz irre werden, sondern allezeit uns im Kreuze rühmen. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

V Singet Lob und Preis.
R Dank sei Gott, dem Herrn.

 

 

Auferstehungsgebet

Herr Jesus Christus, wir bitten dich: Erhalte in uns den Glauben, daß deine Worte sich an uns erfüllen. Gib uns das Feuer deiner Liebe, so daß wir dich und unsere Mitmenschen aufrichtig lieben können, und laß uns nicht aufhören, deinen Namen anzurufen. Der du lebst und herrschst jetzt und in Ewigkeit. Amen.

(Jesus-Litanei, GL 1975)

Ordensgebet

Herr Jesus Christus,

Du rufst uns,

Zeugen Deiner Botschaft und Deiner Erlösung zu sein.

Wir sind Zeugen Deines Todes und Deiner Auferstehung,

Zeugen des Lebens, das Du gebracht hast,

Zeugen der Liebe, Zeugen der Freude.

Wir sind gerufen,

aus der Kraft Deines Kreuzes und Deiner Auferstehung,

durch unser Wort und unser christliches Leben,

den Menschen Hoffnung und Zuversicht zu geben.

Herr,

gib uns in Deinem Geist Mut zum Zeugnis.

Gib uns offene Augen,

offene Ohren

und ein offenes Herz für die Not der Menschen,

besonders für die Christen im Hl. Land,

die unserer persönlichen Sorge anvertraut sind.

Lass uns denken und handeln nach Deinem Wort und Beispiel.

Lass uns unsere Berufung leben mit den Schwestern und Brüdern,

die zur Gemeinschaft des Ritterordens gehören.

Lass uns miteinander auf dem Weg sein.

Lass uns leben in und mit Deiner Kirche.

Lass uns selbst Kirche sein, wie Du sie gewollt hast.

Sei gepriesen jetzt und in Ewigkeit.

Amen.

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