Freitag, 29.05.2026
1 Petr 4,7-13; Ps 96, 10-13b; Mk 11,11-25
Heiliger Pau VI.
Papst Paul VI. wurde am 26. September 1897 bei Brescia geboren, 1920 wurde er zum Priester geweiht. Papst Pius XII. ernannte ihn zum Erzbischof von Mailand und Papst Johannes XXIII. erhob ihn 1958 zum Kardinal. Am 21. Juni 1963 wurde er zum Papst gewählt und setzte mit Entschlossenheit das Zweite Vatikanische Konzil fort. Er öffnete damit weitere Türen und Fenster zur ganzen Welt. Er hielt zur UNO, zum damaligen Ostblock und zur allen Religionen Kontakt. Auch innerkirchllich stoß er neue Reformen an: Liturgie, kirchliche Rechtsprechung, und das kirchliche Leben. Er besuchte das Hl. Land, er baute Brücken zum Judentum, zur Orthodoxie, setzte sich für Frieden, Entwicklung und Gerechtigkeit ein. Er verfasste mehrere Enzykliken. Sein Gedenktag ist der 29. Mei sein Weihetag.
Du starker Gott, der diese Welt
im Innersten zusammenhält,
du Angelpunkt, der unbewegt
den Wandel aller Zeiten trägt.
Geht unser Erdentag zu End’,
schenk Leben, das kein Ende kennt:
führ uns, dank Jesu Todesleid,
ins Licht der ew’gen Herrlichkeit.
Vollenden wir den Lebenslauf,
nimm uns in deine Liebe auf,
dass unser Herz dich ewig preist,
Gott Vater, Sohn und Heil`ger Geist. Amen.
Die deine Weisung lieben, o Gott, empfangen Heil in Fülle.
Fürsten verfolgen mich ohne Grund, *
doch mein Herz fürchtet nur dein Wort.
Ich freue mich über deine Verheißung *
wie einer, der reiche Beute gemacht hat.
Ich hasse die Lüge, sie ist mir ein Gräuel, *
doch deine Weisung habe ich lieb.
Siebenmal am Tag singe ich dein Lob *
wegen deiner gerechten Entscheide.
Alle, die deine Weisung lieben, empfangen Heil in Fülle; *
es trifft sie kein Unheil.
Herr, ich hoffe auf deine Hilfe *
und befolge deine Gebote.
Meine Seele beachtet, was du gebietest, *
und liebt es von Herzen.
Ich folge deinen Vorschriften und Befehlen; *
denn alle meine Wege liegen offen vor dir.
Die deine Weisung lieben, o Gott, empfangen Heil in Fülle.
Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird.
V Sieh her, o Gott, du, unser Beschützer.
R Schau auf das Antlitz deines Gesalbten.
„Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht.“
Die Welt wird als geliebtes Objekt dargestellt, auch wenn sie sich von Gott abkehrt. Gott kommt als Retter und nicht als strafender Richter. Die Initiative zur Erlösung kommt von Gott, nicht von uns Menschen. Wir sind gerettet und nicht gerichtet, wir sind erlöst und dadurch in unseren Entscheidungen frei.
Für die Christen und Minderheiten im Heiligen Land, im Nahen Osten und auf der ganzen Welt: beten wir für sie, für uns und einander, für den Frieden, und das was jeder und jede von uns an jedem Tag als Beitrag dafür vor Gott hinlegen möchte.
Herr Jesus Christus, um die neunte Stunde hast du dem reumütigen Schächer vom Marterpfahl des Kreuzes aus dein Reich versprochen. Wir bekennen dir, dass wir Sünder sind und bitten dich voll Vertrauen: Lass auch uns nach dem Tod bei dir im Paradiese sein. Der du lebst und herrschest in alle Ewigkeit.
V Singet Lob und Preis.
R Dank sei Gott, dem Herrn.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen
Herr Jesus Christus,
Du rufst uns,
Zeugen Deiner Botschaft und Deiner Erlösung zu sein.
Wir sind Zeugen Deines Todes und Deiner Auferstehung,
Zeugen des Lebens, das Du gebracht hast,
Zeugen der Liebe, Zeugen der Freude.
Wir sind gerufen,
aus der Kraft Deines Kreuzes und Deiner Auferstehung,
durch unser Wort und unser christliches Leben,
den Menschen Hoffnung und Zuversicht zu geben.
Herr,
gib uns in Deinem Geist Mut zum Zeugnis.
Gib uns offene Augen,
offene Ohren
und ein offenes Herz für die Not der Menschen,
besonders für die Christen im Hl. Land,
die unserer persönlichen Sorge anvertraut sind.
Lass uns denken und handeln nach Deinem Wort und Beispiel.
Lass uns unsere Berufung leben mit den Schwestern und Brüdern,
die zur Gemeinschaft des Ritterordens gehören.
Lass uns miteinander auf dem Weg sein.
Lass uns leben in und mit Deiner Kirche.
Lass uns selbst Kirche sein, wie Du sie gewollt hast.
Sei gepriesen jetzt und in Ewigkeit.
Amen.