Freitag, 17.01.2020

Gemeinsame Gebetszeit

"Herr Jesus Christus,
wir sind Zeugen Deines Todes
und Deiner Auferstehung"

1 Sam 8, 4-7.10-22a; Ps 89, 16-19; Mk 2, 1-12

Hl. Antonius

Antomius (251-356) - der Große, Vater des Mönchtums. Er stammte aus Mittelägypten und erbte ein großes Vermögen. Das Evangelium vom reichen Jüngling bewog ihn, seinen ganzen Besitz zu verschenken und als Einsiedler ein asketisches Leben zu führen. Er war zahlreichen Anfechtungen ausgesetzt. Um ihn vesammelten sich viele Jünger als Einsiedler, diese Gemeinschaft war das Vorbild späterer Mönchsgemeinschaften. Hochbetagt unterstützte er Athanasius im Kampf gegen die Arianer. Er soll 105 Jahre alt geworden sein.

Hymnus

Du starker Gott, der diese Welt

im Innersten zusammenhält,

du Angelpunkt, der unbewegt

den Wandel aller Zeiten trägt.

 

Geht unser Erdentag zu End,

schenk Leben, das kein Ende kennt:

führ uns, dank Jesu Todesleid,

ins Licht der ew` gen Herrlichkeit.

 

Vollenden wir den Lebenslauf,

nimm uns in deine Liebe auf,

dass unser Herz dich ewig preist,

Gott Vater, Sohn und Heil`  ger Geist.

Ps 26, 1-12

Auf Gott vertraue ich, darum werde ich nicht wanken.

 

Verschaff mir Recht, o Herr; denn ich habe ohne Schuld gelebt.*

Dem Herrn habe ich vertraut, ohen zu wanken.

 

Erprbe mich, Herr, und durchforsche mich,*

prüfe mich auf Herz und Nieren!

 

Denn mir stand deine Huld vor Augen,*

ich ging meinen Weg in Treue zu dir.

 

Ich saß nicht bei falschen Menschen,*

mit Heuchlern hatte ich keinen Umgang.

 

Verhasst ist mir die Schar derer, die Unrecht tun;*

ich sitze nicht bei den Frevlern.

 

Ich wasche meine Hände in Unschuld;*

ich umschreite, Herr, deinen Altar,

 

um laut dein Lob zu verkünden*

und all deine Wunder zu erzählen.

 

Herr, ich liebe den Ort, wo dein Tempel steht,*

die Stätte, wo deine Herrlichkeit wohnt.

 

Raff mich nicht hinweg mit den Sündern,*

nimm mir nicht das Leben zusammen mit dem der Mörder!

 

An ihren Händen klebt Schandtat,*

ihre Rechte ist voll von Bestechung.

 

Ich aber gehen meinen Weg ohne Schuld.*

Erlöse mich und sei mit gnädig!

 

Mein Fuß steht auf festem Grund.*

Den Herrn will ich preisen in der Gemeinde.

 

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,*

wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit, und in Ewigkeit. Amen.

Auf Gott vertraue ich, darum werde ich nicht wanken.

 

Kurzlesung Kol 3 12-13

Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen; darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbamen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld! Ertragt euch gegenseitig und vergebt einander, wenn einer dem anderen etwas vorzuwerfen hat! Wie der HERR euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!

Responsorium

V Barmherzig und gnädig ist der HERR.

R Langmütig und reich an Gnade,

Impuls

Herr Jesus Christus, Sohn des lebendigen Gottes, wahrhaft Gott und Mensch, in einer einzigen Person, Gott von Ewigkeit, Mensch geworden in unserer Weltzeit, in der du bei uns bist alle Tage bis zum Ende der Zeiten: Wir beten dich an.

Wir wollen dein Gebet, ewiger Hoherpriester, fortsetzen in alle Zeiten, bis die Welt das Gebet des Preises der Ewigkeit, das ewige Amen zu allem, was Gott getan hat, anstimmen darf. Wir wollen beten im Alltag, in den großen Augenblicken unseres Lebens, in den Tiefen unserer Anfechtung, in der Ohnmacht unserer Ölbergstunden, in der letzten Einsamkeit unseres Herzens. Wir erbitten von dir die Gnade, allzeit zu beten und nicht nachzulassen. Wir glauben, dass wir nie allein beten, sondern dass du mitten unter uns und in deinem Heiligen Geist in uns weilst und betest, wenn wir in der Gemeinde deines Heiligen Volkes und wenn wir in der einsamen Kammer beten.

Gebetsgedenken

Wir wissen uns im Geist verbunden mit der Pfarrgemeinde in Jifna.

Oration

Herr, unser Gott, du hast den heiligen Mönchsvater Antonius aus der Welt herausgerufen und ihm die Kraft gegeben, in der Einsamkeit der Wüste vor dir zu leben. Hilf uns auf seine Fürbitte, uns selbst zu überwinden und dich über alles zu lieben. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt udn herrscht ib alle Ewigkeit. Amen.

Der Herr segne uns,
er bewahre uns vor Unheil
und führe uns zum ewigen Leben.
Amen.

 

 

Auferstehungsgebet

Herr, ich glaube und bekenne, dass du von den Toten auferstanden bist. Dein Ende am Kreuz war ein neuer Beginn: neue Hoffnung, neues Leben - Freiheit und Freude.

Herr. ich bitte Dich: Laß die Freude über deine Auferstehung mein ganzes Herz erfassen, laß diese Osterfreude in mir nie ganz sterben. Schenke mir einen festen Glauben an Deine Auferstehung.

(Ordensgebetbuch S. 110/111)

Ordensgebet

Herr Jesus Christus,

Du rufst uns,

Zeugen Deiner Botschaft und Deiner Erlösung zu sein.

Wir sind Zeugen Deines Todes und Deiner Auferstehung,

Zeugen des Lebens, das Du gebracht hast,

Zeugen der Liebe, Zeugen der Freude.

Wir sind gerufen,

aus der Kraft Deines Kreuzes und Deiner Auferstehung,

durch unser Wort und unser christliches Leben,

den Menschen Hoffnung und Zuversicht zu geben.

Herr,

gib uns in Deinem Geist Mut zum Zeugnis.

Gib uns offene Augen,

offene Ohren

und ein offenes Herz für die Not der Menschen,

besonders für die Christen im Hl. Land,

die unserer persönlichen Sorge anvertraut sind.

Lass uns denken und handeln nach Deinem Wort und Beispiel.

Lass uns unsere Berufung leben mit den Schwestern und Brüdern,

die zur Gemeinschaft des Ritterordens gehören.

Lass uns miteinander auf dem Weg sein.

Lass uns leben in und mit Deiner Kirche.

Lass uns selbst Kirche sein, wie Du sie gewollt hast.

Sei gepriesen jetzt und in Ewigkeit.

Amen.

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