
Mit der Initiative „Horizons of Hope Project“ (vormals AFAQ) setzt das Lateinische Patriarchat von Jerusalem auf nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe Ziel ist es, christlichen Familien im Westjordanland, in Gaza und Ostjerusalem neue wirtschaftliche Perspektiven zu eröffnen und damit der Abwanderung entgegenzuwirken.
Das Projekt „Horizonte der Hoffnung“ des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem (LPJ) soll christliche Familien im Westjordanland und in Ostjerusalem wirtschaftlich stabilisieren. Im Mittelpunkt stehen Frauen und Jugendliche, die durch Krieg, Reisebeschränkungen, den Zusammenbruch des Tourismus und den Verlust von Arbeitserlaubnissen besonders stark von Arbeitslosigkeit und Armut betroffen sind. Das Projekt setzt auf nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe mit dem Ziel christlichen Familien im Westjordanland, in Gaza und Ostjerusalem neue wirtschaftliche Perspektiven zu eröffnen und damit der Abwanderung entgegenzuwirken.
Hintergrund und Dringlichkeit
Mehr als zwei Jahre nach Beginn des Gaza-Krieges ist die humanitäre und wirtschaftliche Lage katastrophal. Viele christliche Haushalte haben ihr Einkommen verloren, weil Tourismusbetriebe geschlossen sind, Mobilität stark eingeschränkt wurde und zahlreiche Arbeitserlaubnisse entzogen wurden. Besonders in Bethlehem, Jericho, dem Westjordanland und Ostjerusalem sind Familien zunehmend auf kirchliche Hilfe angewiesen.
Das LPJ unterstützt bereits mit Lebensmittelgutscheinen, Mietbeihilfen und kurzfristigen Arbeitsstipendien. Die vorhandenen Mittel reichen jedoch nicht aus: Seit 2024 konnten nur rund 40 % der Anträge aus Jugendbeschäftigungs- und Kleinunternehmensprogrammen finanziert werden. Ohne zusätzliche Unterstützung drohen Arbeitslosigkeit, Verarmung und Abwanderung weiter zuzunehmen.
Ziele des Projekts
· Arbeitsvermittlung und Praktika: Schaffung von bezahlten Beschäftigungs- und Praktikumsmöglichkeiten für arbeitslose Absolventinnen, Absolventen und Arbeitnehmer, insbesondere für christliche Frauen und Jugendliche.
· Förderung von Jungunternehmern: Mikrofinanzierungen und Schulungen für kleine Unternehmen in Bereichen wie Landwirtschaft, Handwerk und lokale Dienstleistungen.
· Cash-for-Work-Programme: Bezahlte gemeinnützige Arbeit, etwa bei Renovierungen von Kirchen, Gemeinschaftseinrichtungen oder Infrastrukturprojekten, um Einkommen und Würde zu sichern.
Erreichte Erfolge
Bereits in der ersten Projektphase wurden unter anderem 208 Kleinbetriebe unterstützt, 48 Start-ups gegründet, 237 Berufsstipendien vergeben und 464 Praktika ermöglicht.
“HK, Taybeh, I wouldn't have secured a job without AFAQ's support, which has made a significant difference in my life. I'm about to complete my training, and I've already obtained two positions as a maintenance employee—one full-time and one part-time. I highly recommend continuing to support Christian youth through the AFAQ project. Thank you AFAQ”.
“JF, Aboud, being a makeup artist is my passion, but I couldn't enroll in the training due to the high course fees. I would like to thank AFAQ for awarding me this scholarship and making my dream come true. There are many young people who are passionate about certain professions but lack the financial means to pursue them”.
“VS, Beit Jala, I became self-reliant and no longer asked my family for pocket money, this experience strengthened my character and I got to know new people, I wish AFAQ project continues to support needy Christians with disabilities”.